Massiver grüner Rückenwind für die Windkraft in Parkstein

Am Dienstag, den 31.08.2021, trafen sich die Grünen der Nordoberpfalz zusammen um ihre Direktkandidatin Anne Droste sowie ihren Landtagsabgeordneten Jürgen Mistol in Parkstein mit Bürger*innen sowie der Bürgerenergie-Genossenschaft, vertreten durch Josef Langgärtner. Dieser stellte die in Parkstein gegründete Bürgerenergie-Genossenschaft sowie ihre Projekte vor, darunter die Planungen für drei Windräder zwischen Parkstein, Hammerles und Schwand.

Diese Windräder würden jeweils ca. 1000 m von den bewohnten Orten entfernt im Waldgebiet liegen, um Schattenwurf-Probleme ausschließen zu können. Die 10H-Regelung kann durch die Zustimmung der Gemeinde ausgesetzt werden. Dadurch werden diese Standorte überhaupt erst möglich, da man mit 10H Abstände von ca. 2500 m einhalten müsste. Begünstigt wird der Vorgang dadurch, dass keine anderen Gemeinden betroffen wären und hier die Zustimmung der Gemeinde Parkstein zur Aussetzung von 10H ausreichen würde. Natürlich müssen vor Baubeginn noch viele planerische und genehmigungsrechtliche Hürden genommen werden, aber Parkstein hat sich hier auf den Weg gemacht – gemeinsam. Das sieht man alleine daran, dass alle vier Parteien, die im Gemeinderat sitzen, auch im Aufsichtsrat der Bürgerenergie-Genossenschaft, einem Zusammenschluss von Bürger*innen zur gemeinsamen Erzeugung von Energie und nachhaltiger Wertschöpfung in der Region, vertreten sind.

„Wir müssen 10H abschaffen“

Langgärtner betonte bei seinen Erläuterungen die Notwendigkeit, sich vor Ort auf den Weg zur Energiewende machen zu müssen. Hier war schnell Einigkeit hergestellt. „Wir müssen 10H abschaffen, um mehr Planungen für potentielle Windkraftanlagen zu ermöglichen. Es würden viel mehr Standorte untersucht werden, wenn es planungsrechtlich einfacher wäre, diese auch zu errichten. Dadurch könnten wir viel schneller ausbauen.“, so Jürgen Mistol. Dieser kennt die Probleme mit 10H durch seine langjährige Abgeordnetentätigkeit und die Debatten mit der bayerischen Staatsregierung nur zu gut. Auch Anne Droste betonte die Notwendigkeit, vor Ort mehr Planungsspielraum zu erhalten, und mit einfacheren Verfahren die Umsetzungen von derartigen Projekten zu erleichtern und zu beschleunigen.

Die Grünen in Parkstein unterstützen die Planungen zu den Photovoltaik- und Windkraftanlagen der Bürgerenergie-Genossenschaft und hoffen auf ein zügiges Voranschreiten ihres Ortes bei der Energiewende – dezentral und mit Wertschöpfung vor Ort.

Nach der Veranstaltung besuchten sie noch den Geflügelhof der Familie Kick, ein weiteres Beispiel für regionale Wertschöpfung mit region

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